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MoliCare Prem Elastic 6Tro Gr.L 30St.

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Beschreibung

MoliCare® Premium Elastic

Moderner Inkontinenz-Slip mit 3-lagigem, anatomisch geformtem und geruchsbindendem
Saugkern, mit antibakterieller, pH-hautneutraler quick-dry Verteilerauflage, flüssigkeitsabweisenden,
weichen Innenbündchen, elastischem Beinabschluss, textilem Backsheet,
Nässeindikator, atmungsaktiven Vliesseitenteilen im Hüftbereich und zwei breiten wiederverschließbaren
Klett-Klebeverschlüssen. Durch einen speziell entwickelten Saugkörper
bietet MoliCare® Premium Elastic bestmöglichen Rundum-Schutz, eine hohe Saugkraft
und Speicherleistung. MoliCare® Premium Elastic ist dermatologisch getestet, schützt
vor Rücknässung, unterstützt die Gesunderhaltung der Haut und bietet angenehmen Tragekomfort.
Die dehnbaren Seitenteile und breiten Klett-Klebeverschlüsse machen die MoliCare®
Premium Elastic äußerst anwenderfreundlich.


• Intuitives und schnelles Anlegen für eine besonders ergonomische Anwendung
dank dehnbarer und elastischer Seitenteile.
• Hohe Diskretion durch den leistungsstarken und geruchsbindenden Saugkörper sowie
weißer und geräuscharmer, textilartiger Außenseite.
• Zuverlässiger Auslaufschutz dank flüssigkeitsabweisender Innenbündchen und wiederverschließbarer
Klett-Klebeverschlüsse für einen sicheren Sitz.
• Nässeindikator – zur Erkennung des optimalen Wechselzeitpunkts.

Inkontinenz – weit verbreitet und trotzdem tabuisiert
Nach Zahlen der Deutschen Kontinenz Gesellschaft leiden über neun Millionen Menschen in Deutschland unter Inkontinenz. Dennoch ist es kein Thema über das gerne gesprochen
wird. Der Begriff leitet sich vom lateinischen Incontinentia ab und bezeichnet das Unvermögen, etwas zurückzuhalten. Harninkontinenz (Incontinentia urinae) ist somit als
ein Zustand beschrieben, bei dem Urin ungewollt abgeht.
Die Definition der International Continence Society (ICS, www.ics.org) lautet: „Harninkontinenz ist die Unfähigkeit des Körpers, Urin zu halten, ihn bewusst abzugeben und
die Entleerungsfunktionen der Blase zu kontrollieren“. Dem Betroffenen ist es also nicht (immer) möglich, Zeitpunkt und Ort der Harnausscheidung selbst zu bestimmen
und zu kontrollieren.
Inkontinenz ist eine von der World Health Organization (WHO) anerkannte Krankheit. Sie tritt als Folge verschiedener Grunderkrankungen auf. Somit ist sie kein eigenständiges
Krankheitsbild, sondern ein Symptom für eine zugrundeliegende Erkrankung des Harnsystems, des Nervensystems, von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus oder
Demenzerkrankungen. Da Inkontinenz von der WHO als Krankheit anerkannt ist, fallen Diagnose, Behandlung und die Versorgung mit Inkontinenz-Hilfsmitteln in die Leistungspflicht
der deutschen gesetzlichen Krankenkassen.

Inkontinenz als gesellschaftliches Tabu
Die Kontrolle der Ausscheidung von Harn und Stuhl ist uns nicht mit der Natur gegeben. Sie wird konditioniert. Wir erlernen es als Kinder und sind stolz, wenn es uns gelingt.
Es ist ein Ereignis in der Familie. In der Gesellschaft wird es mit dem Älterwerden zu einer unausgesprochenen Bedingung.
In allen Kulturen sind Tabus bekannt und häufig dreht es sich um Bereiche der menschlichen biologischen Existenz: Tod, Krankheit, Behinderung, Menstruation oder die
Ausscheidungen. Entsprechend wird das Krankheitssymptom der Inkontinenz im gesellschaftlichen Zusammenleben gemieden. Trotz aller intensiven Aufklärungsbemühungen
von Urologen, Gynäkologen, Fachverbänden und der in diesem Bereich tätigen Industrie ist es noch immer ein Tabuthema. Ist man betroffen, entwickelt sich
Scham über das eigene Unvermögen, anstatt es als das wahrzunehmen, was es ist: eine Krankheit.

Was bedeutet Inkontinenz für den Betroffenen?
Eine Blasenschwäche ist keine lebensbedrohliche Erkrankung. Doch können die körperlichen und psychischen Auswirkungen die Lebensqualität der Betroffenen erheblich
beeinträchtigen. Aus Schamgefühl wird die Blasenschwäche von Betroffenen nicht selten verschwiegen. Pflegende Angehörige und Pflegefachkräfte kennen die verschiedenen
Taktiken, mit denen Inkontinenz versteckt werden soll.
Das Unvermögen, die Blasenentleerung zu kontrollieren, wird von vielen Betroffenen als entwürdigend empfunden und verletzt das Selbstwertgefühl. Die Folge kann ein
sozialer Rückzug sein und zu Isolation und Beziehungsstörungen führen.
Bei einem hohen Prozentsatz Betroffener ergibt sich infolge der Harninkontinenz eine Pflegebedürftigkeit. Die häusliche Pflege durch Angehörige stößt dann mit Auftreten
der Störung häufig an ihre Grenzen. Inkontinenz ist bei jedem zweitem Umzug in ein Pflegeheim der Grund.

Daten und Fakten zum Vorkommen
• Eine Inkontinenz kann sowohl die Harn- als auch die Stuhlausscheidung betreffen. Die Harninkontinenz ist die verbreiterte Form.
• Frauen sind in der Regel öfter von Blasenschwäche betroffen als Männer. Formen unter denen Frauen insbesondere leiden sind die Stress-/Belastungsinkontinenz
oder die Dranginkontinenz.
• Männer aller Altersstufen sind hauptsächlich von der Dranginkontinenz betroffen. Bei älteren Männern ist die Form der Überlaufinkontinenz durch eine gutartige Vergrößerung
der Prostata kein Einzelfall.
• Bei Senioren über 65 Jahren gilt die Harninkontinenz als eine der häufigsten Alterserkrankungen. In dieser Altersgruppe sind Frauen und Männer gleichermaßen betroffen.
• Die starke Altersabhängigkeit erklärt die überdurchschnittlich hohen Zahlen in Senioren- und Pflegeheimen. Schätzungsweise haben 80% der Heimbewohner eine
mehr oder weniger stark ausgeprägte Inkontinenz.
• Leiden Betroffene zusätzlich an einer Demenzerkrankung, steigt diese Rate auf über 90% an.
• Durch die zunehmende Lebenserwartung ist mit weiter steigenden Erkrankungszahlen zu rechnen.

Spezifikationen

Spezifikationen
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Paul Hartmann
inkl. 19,00 % Mehrwertsteuer
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